Referenz

Mobile Förderanlagen mit bewährter Funktion und ausgezeichnetem Design. Entwickelt mit SOLIDWORKS.

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Schrage Rohrkettensysteme nutzt Lösungen aus dem SOLIDWORKS Portfolio, um die effiziente Entwicklung der Anlagen sicherzustellen: In der Konstruktion mit SOLIDWORKS Design und SOLIDWORKS PDM, in der Dokumentation mit SOLIDWORKS Composer und im Marketing mit SOLIDWORKS Visualize.
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Die Herausforderungen

  • Lange Entwicklungszeiten bei neuen Projekten, da diese immer kundenspezifisch umgesetzt werden.
  • Effiziente Blechfunktionalität im 3D-CAD ist ein Muss.
  • Viele Rückfragen durch verallgemeinerte Ersatzteillisten.
  • Langwierige Erstellung einfacher Angebotszeichnungen.
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Die Lösungen

  • Entwicklung eines mobilen Standardmodells, mit dem die meisten Kundenanforderungen abgedeckt werden.
  • SOLIDWORKS Blechfunktionen sind einfach in der Anwendung und perfekt in der Umsetzung.
  • Ersatzteillisten werden mit SOLIDWORKS Composer für jedes Projekt individuell erstellt.
  • Angebotszeichnungen werden anhand einfacher Layouts in SOLIDWORKS zusammengestellt.

Bewährte Technik, neu umgesetzt.

Auf den ersten Blick ist die Technik in einem Rohrkettenförderer einfach: Ketten, an denen Scheiben montiert sind, werden durch Rohre gezogen. Zwischen zwei Scheiben entsteht eine Kammer. In dieser wird das Schüttgut transportiert. Ursprünglich waren diese Systeme hauptsächlich in der Futtermittelindustrie zu finden. Remmer Schrage, der Namensgeber und Gründer der Schrage Rohrkettensysteme GmbH, hatte im Jahr 1987 im ostfriesischen Friedeburg die Idee zur Weiterentwicklung der bestehenden Fördertechnik und machte sie so auch für andere Industriezweige nutzbar.

Aus der ersten fahrbaren Vorführanlage wurden im Laufe der Zeit mehrere Tausend Anlagen, die in unterschiedlichen Branchen eingesetzt werden. Entwickelt, gefertigt und montiert wird nach wie vor am gleichen Standort, allerdings wurde das Firmengelände umgestaltet und erweitert: Neben Verwaltung, Konstruktion und Fertigung gibt es auch eine eigene Ausstellungshalle und ein Technikum. Genug Platz für die Mitarbeitenden, immer neue Lösungen für die Anforderungen ihrer Kunden zu finden.

Der Unternehmenssitz von Schrage im ostfriesischen Friedeburg.

„Unsere Anlagen sind weltweit im Einsatz: Von Zement, über Lebensmittel, über Chemie oder Holzindustrie, das sind hauptsächlich die Branchen, in denen wir tätig sind." beschreibt der Geschäftsführer Daniel Schrage die Einsatzmöglichkeiten der Rohrkettenförderer.

Gegenüber anderen Fördersystemen, wie beispielsweise Förderbändern, haben die Rohrkettenförderer gleich mehrere Vorteile: Der Rohrkettenförderer ist ein geschlossenes System und kann staub-, wasser- oder gasdicht ausgeführt werden. Zudem wird das Fördergut schonender gefördert, da sich die Produkte in den Kammern nur wenig bewegen.

Ausgezeichnet in Gestaltung und Funktion.

Im Maschinen- und Anlagenbau sind die Punkte Effizienz, Funktion und Sicherheit für eine Maschine wichtig, das Design ist vielfach Nebensache. Mit dem mobilen Rohrkettenförderer der Schrage Rohrkettensystem GmbH ist dem Unternehmen die Kombination gelungen: Eine Anlage, die im Jahr 2025 für Funktion und Gestaltung mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde, einem der größten Designwettbewerbe weltweit.

Die Motivation zu dieser Entwicklung entstand nicht aus dem Wunsch nach einem besonderen Design, sondern aus einer anderen Überlegung, wie Jann Evers, Konstruktionsleiter bei Schrage, erklärt: „Unsere mobilen Rohrkettenförderer haben wir seit Jahren immer den Kundenwünschen angepasst und jedes Mal eine spezielle Lösung gebaut. Dadurch wurden die Anlagen teurer und die Lieferzeiten länger. Um dem entgegenzuwirken, haben wir einen Standard entwickelt, der alles abdeckt und vom Design her herausragend ist.“

Der mobile Rohkettenförderer wurde im Jahr 2025 für Funktion und Gestaltung mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet.

Die mobilen Rohrkettenförderer von Schrage werden überall eingesetzt, wo Schüttgüter flexibel umgeladen werden müssen. Das Verladen von Produkten, beispielsweise aus Bigbags in LKW, wird so schneller, sauberer und sicherer.

Einfacher entwickeln mit SOLIDWORKS.

In der Entwicklung und Konstruktion der Rohrkettenförderer wird bereits seit dem Jahr 2008 mit SOLIDWORKS gearbeitet. Die Produktdaten werden mit SOLIDWORKS PDM Professional verwaltet und von dort aus an das ERP-System weitergeleitet. Vor der Nutzung von SOLIDWORKS wurde ein anderes 3D-CAD System in Verbindung mit einer Datenverwaltung eingesetzt, die Systeme konnten jedoch nicht überzeugen. Jann Evers erklärt: „Da wir viele Blechteile herstellen, war uns die Blechkonstruktion als CAD-Funktion am wichtigsten. Das war mit dem alten System seinerzeit ein Graus und mit SOLIDWORKS ein Traum.“

SOLIDWORKS ist bei Schrage von Beginn an in der Produktentwicklung ein wichtiges Werkzeug.

Auch das Datenmanagement von SOLIDWORKS konnte direkt überzeugen, wie der Konstruktionsleiter weiter ausführt: „Der Wechsel war eine große, positive Umstellung. SOLIDWORKS ist in der Anwendung einfach, und genauso ist es mit dem SOLIDWORKS PDM. Das Vorgängersystem war da komplizierter und veraltet.“ Die Durchgängigkeit der Lösungen in der Produktentwicklung bringt eine Durchgängigkeit der Informationen in den Prozessschritten bei Schrage mit sich: Die erstellten 2D und 3D-CAD-Daten werden über alle beteiligten Teams hinweg genutzt. Vor allem in der Fertigung werden so Fehler und Rückfragen reduziert, da immer der aktuelle Stand der Konstruktionen vorliegt.

Bei der Entwicklung und Konstruktion der Rohrkettenförderer wird von Beginn an auf SOLIDWORKS zurückgegriffen. Bereits die ersten Entwürfe einer neuen Entwicklung werden anhand einfacher Modelle aufgebaut, um dem Kunden schnell erste Ergebnisse zur Verfügung zu stellen. Dabei werden sowohl 2D-CAD-Zeichnungen als auch 3D-CAD-Modelle genutzt – je nach Wunsch des Kunden. Nach erfolgter Prüfung durch den Kunden wird der Auftrag detailliert ausgearbeitet, entweder mit Bestandteilen aus vorhandenen Projekten oder ganz neu. Für die genauen Abmessungen der Anlagen werden oft 3D-Modelle der Kunden genutzt, um Anschlussstellen und Übergabepunkte genau zu definieren. Seit einiger Zeit werden auch verstärkt 3D-Scandaten verwendet, was die Montage der fertigen Rohrkettenförderer vereinfacht, da das komplette Umfeld der Anlage wiedergegeben wird.

Auch die Sicherheit der, im Einsatz beim Kunden oft stark belasteten, Bauteile wird bereits während der Entwicklung überprüft. SOLIDWORKS Simulation liefert hier wertvolle Erkenntnisse, wie Jann Evers ausführt: „Statisch und dynamisch hochkomplexe Bauteile berechnen wir mit SOLIDWORKS Simulation. Aber auch Bewegungssimulationen lassen sich hundertprozentig darstellen.“ Als Beispiel führt er die Größe der Förderscheiben an, die mit Hilfe der Bewegungssimulation auf mögliche Kollisionen mit den Kettenrädern geprüft werden.

Neben der Entwicklung ist auch die Prüfung der Bauteile ein wichtiger Teil der Arbeit bei Schrage: Hier wird in SOLIDWORKS Design getestet, ob Kette und Kettenrad kollidieren.

Dokumentation als absolutes Muss.

Doch mit SOLIDWORKS 3D-CAD und SOLIDWORKS PDM für die Konstruktion war es bei Schrage nicht getan. Da das Unternehmen immer darauf bedacht ist, Vorreiter in Sachen Mediengestaltung und Kommunikation zu sein, wurde die Systemlandschaft ergänzt: Nach ausführlicher Beratung wurden im Jahr 2020 SOLIDWORKS Composer und SOLIDWORKS Visualize in die bestehende Softwareumgebung integriert. Mittlerweile werden die Ersatzteilzeichnungen und Montageanleitungen für die Anlagen mit dem SOLIDWORKS Composer angefertigt. Johannes Popken, Product Designer bei Schrage, nennt die Vorteile dieser Lösungen:

„Der Composer bietet uns den Vorteil, dass wir projektbezogene Konstruktionen in einen kundenspezifischen Ersatzteilkatalog umwandeln können. Visualize nutzen wir aktuell hauptsächlich für die Aktualisierung unserer Dokumentation. Gleichzeitig können wir aber auch die fotorealistischen Bilder für das Marketing weiterverwenden.“

Mit SOLIDWORKS Visualize werden aus den SOLIDWORKS 3D-CAD Modellen realistische Darstellung für das Marketing bei Schrage.

Die richtige Vorbereitung ist wichtig.

Als Fazit aus dem bisherigen Weg mit SOLIDWORKS stellt Jann Evers fest, dass es ohne eigene Maßnahmen im Unternehmen nicht geht: „Nach der Installation jeder neuen Software muss man zuerst die Grundlagen für die Arbeit mit dem neuen System schaffen. Dadurch ergeben sich im Alltag viele Erleichterungen, aus denen neue Kapazitäten für andere Aufgaben frei werden.“ Bereits zu Beginn der Implementierung von SOLIDWORKS wurde die unternehmenseigene Konstruktionsrichtlinie überarbeitet und für die neuen Arbeitsroutinen perfektioniert.

Für die Zukunft steht das Thema der 3D-Scandaten bei Schrage an vorderster Stelle. Da viele Rohrkettenförderer in bestehende Anlagen integriert werden, sind 3D-Scans eine schnelle und sichere Möglichkeit, die Anschlüsse und die Umgebung genau zu erfassen. Die einfache Übergabe dieser Daten an SOLIDWORKS muss ebenfalls gewährleistet sein. Jann Evers sucht daher mit Unterstützung von Bechtle PLM nach einer optimalen Lösung.

Für Ein- und Umsteigende in die Welt der SOLIDWORKS Lösungen hat Jann Evers eine einfache Empfehlung, nämlich sich nicht zu Anfang in Details der täglichen Arbeit zu verstricken. Stattdessen sind ihm zwei Punkte besonders wichtig: „Man sollte sich erstens Gedanken machen, was man am Ende wirklich haben will. Und zweitens Grundlagen schaffen, die genau und präzise sein müssen, da sie das Fundament der täglichen Arbeit sind.“

Für die weitere Entwicklung des Unternehmens wird derzeit umstrukturiert: Die Lagerkapazität für die mobilen Rohrkettenförderer soll erhöht werden, um schneller auf Kundenanfragen zu reagieren. Denn die mobilen Rohrkettenförderer sind gefragt, und Schrage möchte sie schnell liefern können. Andere Produkte sind nicht in Planung, wie Jann Evers erklärt: „Unser Steckenpferd bleiben die Rohrkettenförderer, solange unsere Kunden nichts anderes von uns haben möchten. Da bleiben wir offen.“

„Mit Bechtle PLM haben wir einen langjährigen, zuverlässigen Partner.“
Jann Evers
Konstruktionsleiter
Schrage Rohrkettensystem GmbH Conveying Systems

ÜberSchrage Rohrkettensystem GmbH Conveying Systems

Die Schrage Rohrkettensystem GmbH wurde 1987 im ostfriesischen Friedeburg durch Remmer Schrage gegründet. Das Unternehmen stellt Rohrkettenförderer für unterschiedliche Industriezweige her, die oftmals an die speziellen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden. Im Jahr 2025 wurde der mobile Rohrkettenförderer von Schrage mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet.
Schrage Rohrkettensystem GmbH Conveying Systems
Im Gewerbepark 26-30, 26446 Friedeburg
Übersicht Referenzen
Maschinen- und Anlagenbau SOLIDWORKS 3D-CAD SOLIDWORKS Composer SOLIDWORKS PDM SOLIDWORKS Simulation SOLIDWORKS Visualize

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