Digitaler Zwilling im Maschinenbau: Fehler finden, bevor sie Geld kosten.

Ein digitaler Zwilling im Maschinenbau ist das virtuelle Abbild einer Maschine oder Anlage, das Mechanik, Elektrik und Steuerung vereint und über den gesamten Lebenszyklus mit realen Daten verbunden bleibt. So lassen sich Entwicklung, Inbetriebnahme und Betrieb am Bildschirm absichern, bevor teure Fehler in der Halle oder beim Kunden entstehen.
Über 27.000 Kunden vertrauen auf uns!
Logo der Würth Gruppe
Isar Aerospace Logo
Logo der AMF Andreas Maier GmbH
Logo der Firma A. Rawie
Logo von air up
ECOSPHERE Automation GmbH Logo
Digitaler Zwilling im Maschinenbau

Das Wichtigste in Kürze

  • Der digitale Zwilling bildet die gesamte Maschine ab: Mechanik, Elektrik, Steuerung und Software.
  • Er ermöglicht virtuelle Tests und Inbetriebnahmen, lange bevor die reale Maschine steht.
  • Grundlage ist ein PLM-System, das Varianten, Stücklisten und Änderungsstände sauber verwaltet.
  • Der Einstieg gelingt Schritt für Schritt, zum Beispiel mit einer Maschinenbaureihe oder einer typischen Variantenfamilie.
Digitaler Zwilling im Maschinenbau

Warum profitiert der Maschinenbau besonders vom digitalen Zwilling?

Maschinen und Anlagen sind selten Standardprodukte. Sie entstehen oft als Einzelstück oder in kleinen Serien, in vielen Varianten und im engen Austausch mit dem Kunden. Genau das macht sie anspruchsvoll:

  • Hohe Komplexität: Mechanik, Elektrik, Pneumatik, Hydraulik und Software müssen perfekt zusammenspielen.
  • Variantenvielfalt: Kundenspezifische Anpassungen erzeugen viele Ausführungen, die verwaltet und abgesichert werden müssen.
  • Kosten und Zeit: Jeder Fehler, der erst bei der Inbetriebnahme auffällt, ist teuer und verzögert die Auslieferung.
  • Wissensdruck: Erfahrenes Know-how soll dokumentiert, wiederverwendbar und für neue Kolleginnen und Kollegen zugänglich sein.
  • Servicegeschäft: Kunden erwarten verfügbare Maschinen und planbare Wartung.

Der digitale Zwilling adressiert diese Punkte an der Wurzel: Er schafft ein gemeinsames, virtuelles Modell, an dem alle Disziplinen arbeiten und das jeder Beteiligte versteht.

Welchen Nutzen hat ein digitaler Zwilling im Maschinenbau?

Weniger Fehler, weniger Prototypen, mehr Tempo: Das bringt der digitale Zwilling Maschinen- und Anlagenbauern im Alltag.

Schneller zur fertigen Maschine

Virtuelle Tests und Inbetriebnahme verkürzen Entwicklungs- und Projektlaufzeiten.

Weniger Fehler vor Ort

Kollisionen, Taktprobleme und Steuerungsfehler zeigen sich am Bildschirm statt beim Kunden.

Weniger Prototypen

Simulation sichert Funktion und Festigkeit früh ab und reduziert Versuchsaufbauten.

Beherrschbare Varianten

Konfigurationen und Änderungen bleiben transparent und nachvollziehbar.

Wissen bleibt im Haus

Erprobte Lösungen werden im Modell festgehalten und lassen sich wiederverwenden.

Besserer Service

Betriebsdaten ermöglichen vorausschauende Wartung und neue Servicemodelle.
So unterstützt Bechtle PLM den Maschinenbau
Als Partner für PLM- und CAD-Lösungen im deutschsprachigen Industrieumfeld begleiten wir Maschinen- und Anlagenbauer von der Strategie bis zum produktiven Betrieb. Gemeinsam mit Ihnen klären wir Ziele und Datenlage, richten die passende Lösungsarchitektur ein und unterstützen bei Einführung, Schulung und Weiterentwicklung. Die Lösungen von Dassault Systèmes bilden dafür eine durchgängige Basis:
Lösungen: Digitaler Zwilling im Maschinenbau
3DEXPERIENCE Plattform

Die gemeinsame Daten- und Kollaborationsplattform für Konstruktion, Simulation, Fertigung und Zusammenarbeit. Alle Beteiligten greifen standortübergreifend auf dieselbe, aktuelle Datenbasis zu. Sie ist das Fundament, auf dem Ihr digitaler Zwilling wächst.

3DEXPERIENCE SOLIDWORKS Privatlizenz
Lösungen: Digitaler Zwilling im Maschinenbau
CATIA

Leistungsfähige Produktentwicklung für komplexe Produkte und Systeme.

Dassault-Systemes CATIA Produktdesign
Lösungen: Digitaler Zwilling im Maschinenbau
SOLIDWORKS

Durchgängige Konstruktion und Datenverwaltung für den Mittelstand. Mit 3D-CAD, integrierter Simulation und Produktdatenmanagement bilden Sie die Basis für einen schlanken Einstieg.

Lösungen: Digitaler Zwilling im Maschinenbau
SIMULIA

Simulation und Analyse, um das Verhalten Ihrer Maschinen früh abzusichern.

Lösungen: Digitaler Zwilling im Maschinenbau
DELMIA

Planung und Absicherung von Fertigungs- und Montageprozessen sowie virtuelle Inbetriebnahme.

Lösungen: Digitaler Zwilling im Maschinenbau
ENOVIA

Daten- und Prozessmanagement als Rückgrat des digitalen Fadens, inklusive Stücklisten, Varianten und Änderungsständen.

Dassault-Systemes_ENOVIA_Planungsmanagement

In 5 Schritten zum digitalen Zwilling

1

Ziel definieren

Kürzere Inbetriebnahme, weniger Prototypen, beherrschbare Varianten oder besserer Service? Legen Sie fest, welches Problem zuerst gelöst werden soll.
2

Daten- und Prozesslage prüfen

Wo liegen Konstruktionsdaten, Stücklisten, Schaltpläne und Simulationen heute, und wie konsistent sind sie?
3

PLM-Grundlage schaffen

Eine durchgängige Datenbasis mit klaren Prozessen, Variantenlogik und Änderungsmanagement aufbauen.
4

Pilot starten

Mit einer Maschinenbaureihe oder einer typischen Variantenfamilie beginnen, Erfahrungen sammeln und Nutzen belegen.
5

Skalieren

Erfolgreiche Ansätze auf weitere Produktlinien, Standorte und Lebenszyklusphasen ausweiten.

Drei Wege, ins Gespräch zu kommen.

Ob Standortbestimmung, Test am eigenen Bauteil oder direktes Gespräch: Sie entscheiden über die Verbindlichkeit.  

Wo stehen Sie?

Digitale Reifegradanalyse — strukturierte Standortbestimmung Ihrer Engineering-Prozesse.

Erst testen, dann entscheiden

Proof of Concept — Ihre Lösung an einem realen Bauteil aus Ihrer Konstruktion.

Direkt sprechen

Beratungstermin mit einem Spezialisten für CAD-Software.

Häufige Fragen zum digitalen Zwilling im PLM

Was bringt ein digitaler Zwilling im Maschinenbau konkret?

Er verkürzt Entwicklungs- und Inbetriebnahmezeiten, reduziert Fehler und Prototypen, macht Varianten beherrschbar und schafft die Datenbasis für vorausschauenden Service.

Was ist eine virtuelle Inbetriebnahme?

Bei der virtuellen Inbetriebnahme wird die Steuerungslogik einer Maschine am digitalen Zwilling getestet, bevor die reale Maschine aufgebaut ist. Bewegungsabläufe, Sicherheitsfunktionen und Taktzeiten lassen sich so früh absichern.

Brauche ich für einen digitalen Zwilling ein PLM-System?

Für einen belastbaren, durchgängigen Zwilling ja. PLM verwaltet Stücklisten, Varianten, Änderungsstände und Dokumente an einer Stelle und bildet den digitalen Faden, der Mechanik, Elektrik und Software verbindet.

Lohnt sich der digitale Zwilling auch für kleine und mittlere Maschinenbauer?

Ja. Gerade bei Einzel- und Kleinserienfertigung mit vielen Varianten zahlt sich ein durchgängiges Modell aus. Mit einem klar abgegrenzten Piloten gelingt auch im Mittelstand ein schlanker Einstieg.

Wie unterscheidet sich der digitale Zwilling vom CAD-Modell?

Ein CAD-Modell beschreibt die Geometrie. Der digitale Zwilling ergänzt Verhalten, Steuerung, Struktur und Betriebsdaten und bleibt mit der realen Maschine verbunden.

Welche Rolle spielt Simulation?

Simulation macht den Zwilling zum virtuellen Prüfstand. Festigkeit, Dynamik, Thermik oder Strömung lassen sich testen, bevor ein Prototyp existiert.

Wie startet man am besten?

Mit einem klar abgegrenzten Ziel und einem Pilotprojekt, zum Beispiel einer Maschinenbaureihe. Darauf aufbauend lässt sich der digitale Zwilling schrittweise erweitern.

Sie haben Fragen? Sprechen Sie uns an!

Ihre Zufriedenheit hat oberste Priorität. Wenn Sie Informationen benötigen, Unklarheiten haben oder spezifische Anliegen besprechen möchten, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren
+ 49 7132 387 68 222