SOLIDWORKS SkillForce: Produktive Praxisphasen statt Lizenzhürden.

Wenn Projekte starten sollen, aber Kapazitäten fehlen.
Das Projekt ist freigegeben. Der Zeitplan steht. Und dann passiert das, was viele Engineering Teams gerade kennen: Es fehlt nicht an Ideen. Es fehlt an Kapazität.
Genau hier setzt das SOLIDWORKS SkillForce Programm an: Praktikant:innen und Werkstudent:innen sollen im Unternehmen nicht nur lernen, sondern mit einem kommerziellem SOLIDWORKS Zugang an echten Aufgaben mitarbeiten können – ohne Hürden aus dem Educationumfeld.
SOLIDWORKS SkillForce: Was steckt hinter dem Programm?
SOLIDWORKS SkillForce ist eine Initiative von Dassault Systèmes, die Studierenden in Praktika oder studienbegleitenden Praxisphasen einen passenden Softwarezugang für die Praxis bietet. Ziel ist es, SOLIDWORKS Kenntnisse nicht nur „im Training“, sondern im realen Unternehmenskontext anzuwenden.
Für Unternehmen steckt dahinter ein einfacher Gedanke: Praktikant:innen und Werkstudent:innen sind dann wirklich hilfreich, wenn sie nicht an organisatorischen oder lizenzrechtlichen Rahmenbedingungen scheitern. Das SOLIDWORKS SkillForce Programm ist deshalb so konzipiert, dass Studierende während ihrer Praxisphase tatsächlich an realen Aufgaben mitarbeiten können.
In der Praxis stellt sich für viele Unternehmen eine zentrale Frage: Dürfen studentische Lizenzen überhaupt für reale Unternehmensarbeit genutzt werden? Klassische Educational Lizenzen sind für Ausbildung und Unterricht konzipiert. SOLIDWORKS grenzt diese Nutzung unter anderem dadurch ab, dass Dateien oder Ausgaben als „Instructional Use Only“ mit einem Wasserzeichen gekennzeichnet werden.
Das ist mehr als ein formales Detail. Tauchen solche Kennzeichnungen in Zeichnungen oder PDFs auf, entsteht schnell Unsicherheit – und im ungünstigsten Fall zusätzlicher Aufwand, weil Daten für die weitere Nutzung nicht genutzt werden können.
SOLIDWORKS SkillForce ist deshalb besonders interessant, weil es auf den Einsatz im Unternehmensumfeld ausgelegt ist und einen kommerziellen Softwarezugang für die Praxisphase ermöglicht – ohne die typischen Restriktionen aus dem Ausbildungsbereich.
Warum sollten Unternehmen beim SOLIDWORKS SkillForce Programm mitmachen?
Wenn Praktika wirklich entlasten sollen, müssen Studierende schnell arbeitsfähig sein – fachlich und organisatorisch. Genau darauf zielt SOLIDWORKS SkillForce ab.
Praktika und studienbegleitende Einsätze sind für viele Unternehmen längst mehr als ein Pflichtprogramm. Sie sind eine realistische Chance, Talente früh zu identifizieren, fachlich zu entwickeln und langfristig zu binden – nicht über Theorie, sondern über echte Zusammenarbeit im Projektalltag. Das SOLIDWORKS SkillForce Programm unterstützt diesen Ansatz, weil Studierende ihre SOLIDWORKS Kenntnisse während der Praxisphase im Unternehmenskontext anwenden können. Der Nutzen ist vor allem strategisch: Wer im Praktikum fachlich passt und sich im Team bewährt, ist später schneller einsetzbar. Übernahmeentscheidungen basieren auf realer Praxis statt nur auf Unterlagen und Interviews.
Im Alltag kostet das „Drumherum“ bei Praktika oft mehr Zeit als die eigentliche Aufgabe: Softwarezugang, Zuständigkeiten, technische Einrichtung. Genau dann wirkt ein Praktikum schnell wie zusätzliche Arbeit statt wie eine Entlastung. SOLIDWORKS SkillForce reduziert diese Starthürden. Wenn der Zugang für die Praxisphase geklärt ist, kann ein:e Praktikant:in schneller mit klar abgegrenzten Aufgaben beginnen – etwa Modelle pflegen oder Varianten anlegen – statt erst mehrere Tage im Setup zu hängen.
Ein zentraler Gedanke von SkillForce ist, dass Studierende bereits ein Mindestniveau nachweisen – im Programmkontext wird dafür die CSWA-Zertifizierung genannt. Das ist kein Versprechen, dass Praktikant:innen „sofort alles können“. Aber es hilft Engineering Teams, Aufgaben besser zuzuschneiden: Statt bei Null zu starten, lässt sich schneller in klaren Arbeitspaketen arbeiten – mit realistischen Erwartungen und kalkulierbarer Betreuung.
Wenn Unternehmen Entwicklungsprozesse modernisieren, geht es nicht um „mehr Tools“, sondern um Durchgängigkeit, Qualität und Geschwindigkeit. Das SOLIDWORKS SkillForce Programm ist kein Transformationsprojekt – wirkt aber indirekt, weil Studierende näher an den Standards des Teams bleiben (Arbeitsweise, Datenqualität, Dokumentation). Das stärkt genau die Basics, die im Engineering später Zeit sparen: saubere Modelle, nachvollziehbare Änderungen, weniger Medienbrüche – und Nachwuchs, der früh versteht, wie professionelle Entwicklung im Unternehmen tatsächlich funktioniert.
SOLIDWORKS SkillForce ist kein Ersatz für fehlende Fachkräfte – kann Praxisphasen aber so produktiv machen, dass Teams in Anlaufphasen spürbar entlastet werden. Der Hebel liegt in gut anleitbaren Arbeitspaketen, die dennoch echten Wert schaffen: Modellpflege, Variantenanpassungen, definierte Konstruktionsvorarbeiten oder Dokumentationsaufgaben. So bleibt mehr Zeit für die kritischen Entscheidungen – und Projekte kommen schneller vom „Plan“ ins „Arbeiten“.
Voraussetzungen: Wer ist gründsätzlich geeignet?
Damit eine Bewerbung Aussicht auf Erfolg hat, müssen in der Regel diese drei Punkte zusammenkommen.
- Studierendenstatus & Alter: Bewerber:innen müssen Studierende sein (18+) und an einer anerkannten Hochschule/Institution eingeschrieben.
- Bestätigte Praxisphase: Es braucht ein konkretes, bestätigtes Praktikumsangebot (oder eine Praxisphase im Studium). SOLIDWORKS weist darauf hin, dass diese Angaben im Rahmen der Prüfung mit dem Unternehmen verifiziert werden.
- SOLIDWORKS CAD Design Zertifizierung (CSWA) – oder der Weg dorthin: Üblicherweise ist die CSWA-Zertifizierung als Voraussetzung genannt.
Wer stellt den Antrag? Die Bewerbung reichen Studierende selbst ein. Im Rahmen der Prüfung kann SOLIDWORKS den im Antrag genannten Arbeitgeberkontakt anschreiben, um die Praktikumszusage zu bestätigen.
SOLIDWORKS SkillForce berücksichtigt, dass nicht alle Studierenden die CSWA bereits in der Tasche haben. SOLIDWORKS empfiehlt: Bewerbung trotzdem einreichen und im Formular bei der Frage nach einer CAD-Design Zertifizierung „Nein“ angeben. Nach dem Absenden der Bewerbung wird laut SOLIDWORKS ein einmalig einlösbarer Voucher für eine kostenlose CSWA-Prüfung bereitgestellt.
Wichtig dabei: Nach dem Erwerb der Zertifizierung müssen die Bewerber:innen sich erneut für das SOLIDWORKS SkillForce Programm bewerben.
Die Hochschule Mittweida hat die CSWA-Zertifizierung sogar in ihren Lehrplan integriert. Den Studierenden wird hier regelmäßig die Möglichkeit geboten, die Prüfung zur international anerkannten SOLIDWORKS Zertifizierung abzulegen.
Wie lange dauert der Bewerbungsprozess?
Der gesamte Prozess vom Einreichen Ihrer Bewerbung bis zum Erhalt der Software sollte innerhalb von 2 bis 3 Wochen abgeschlossen sein. Die genaue Dauer kann jedoch variieren, je nachdem, wie schnell alle Beteiligten reagieren.
Unsere Empfehlung: Die Bewerbung idealerweise vor Praktikumsstart anstoßen – besonders dann, wenn die CSWA erst noch abgelegt werden muss.


